Mit eingebautem Feinfilter und Aktivkohlefilter und VE-Wasseranschluss für Rohrleitungseinbau.
Druckluftgeräte werden mit gereinigter und getrockneter Druckluft betrieben, das stellt für Atemschutzträger eine extreme Belastung bei Dauereinsatz dar. Denn die trockene und kalte Druckluft führt zu einem Austrocknen der Schleimhäute und zu einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten.
Entsprechend den DIN-Vorschriften und nach physiologischen und arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten muss die Atemluft am Arbeitsplatz (IAO) folgende Eigenschaften aufweisen:
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Staubfrei (DIN 3188)
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Frei von schädlichen Gasen und Dämpfen
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Geruchlos
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Temperatur von 20 - 24° C
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Relative Luftfeuchtigkeit von 30 - 70 %
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Luftgeschwindigkeit von max. 0,15 m/sek.
Die beim Farbspritzen verwendete Druckluft wird zur Erzielung eines optimalen Lackierergebnisses gefiltert, getrocknet und weitgehend von Ölrückständen befreit. Diese so aufbereitete Druckluft entspricht nicht den oben genannten Anforderungen und muss daher zur Luftversorgung von Frischluftatemmasken weiter aufbereitet werden.
Der mit Druckluft (Spritzluft) beaufschlagte Atemluftbefeuchter AB1 liefert eine allen Anforderungen entsprechende Atemluft.
Er besteht im wesentlichen aus zwei Funktionsgruppen zur Sicherung der Arbeitsbedingungen von Atemschutzträgern, die auf fremdbelüftete Systeme zurückgreifen:
1. Feinfilter- und Aktivkohlepatrone und einstellbarer Druckminderer
2. Lufterwärmer und Luftbefeuchtereinheit
Durch den Einsatz eines AB 1 kann auf die Aktivkohleeinheit am Gurtteil verzichtet werden, und ein Industriegurtteil zum Einsatz kommen.
Die Installation und Einstellung des Systems können Sie auch als Video downloaden (ca. 40 MB).
Wichtige Hinweise:
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Eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 40% rel. RF hat sich als ideal erwiesen, da bei diesem Wert ein angenehmes Atmen möglich ist und noch kein Kondensatausfall im Atemmaskenzuführschlauch stattfindet. Die entsprechend einzustellende Temperatur am Temperaturwahlschalter kann der unten aufgeführten Tabelle, oder der Diagrammen 1 bis 3 in Abhängigkeit von Haubenanzahl, Betriebsdruck, Drucklufteingangs-, Atemlufttemperatur und Atemluftfeuchtigkeit entnommen werden.
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Durch das erwärmte Wasser findet auch eine Erwärmung der Atemluft statt (Diagramme 1 bis 3), so dass eine separate Atemlufterwärmung bzw. Drucklufterwärmung meist nicht erforderlich ist.
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Je nach Wassertemperatur (Betriebsbedingung) nimmt die vom Druckluftnetz angebotene Druckluft auch ohne Heizung Wasser auf, vgl. Tabelle unten
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Als Wassereinfüll- und Drucklufteingangstemperatur wird 18° C empfohlen. Eine eventuelle externe Wassererwärmung darf 40° C nicht überschreiten.Bei Drucklufttemperaturen unter 10° C muss die eintretende Druckluft durch zusätzliche Drucklufterwärmer erwärmt werden.
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Der Wasserverbrauch beträgt bei 6 Vollmasken (Betriebsdruck 4 bar, Drucklufteingangstemperatur 21° C und Heiztemperatur 32° C – entspricht einer Atemluftfeuchtigkeit von 50%) ca. 0,4 l je Betriebsstunde.
Am Luftausgang können bis zu 6 Atemschutzmasken gleichzeitig angeschlossen werden.