Airless

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Airless

Mit dem Begriff Airless wird in der Spritztechnik das Airless Zerstäubungsverfahren bezeichnet. 

Bei der Airless Zerstäubung wird das flüssige oder pastöse Beschichtungsmaterial luftlos (airless) zerstäubt. Die Zerstäubung erfolgt durch die Expansionskräfte die beim Austritt aus der Düsenöffnung durch den Druckunterschied entstehen.  Der beim Airlessspritzen verwendete Druck variiert zwischen 10 und 500 bar. 

Mit dem Airlessverfahren ist es möglich niederviskose als auch hochviskose Beschichtungsstoffe aufzutragen. Große Nassschichtstärken wie zum Beispiel beim schweren Korrsionsschutz lassen sich nur Airless schnell auftragen.

Das Verfahren verursacht wenig Overspray. Das Handling der Handpistolen ist bei Verwendung eines flexiblen Schlauch in Verbindung mit einem Drehgelenk sehr komfortabel. Nachteil kann das meist scharf abgegrenzte Spritzbild sein, welches je nach Beschichtungsmaterial und Viskosität in den Randbereichen zur Streifenbildung neigen kann. Zur Airless Verarbeitung von Beschichtungsmaterialien gibt es eine vielzahl von Airlessgeräten von verschieden Herstellern. Entscheidend für eine gute Airlesszerstäubung ist ausreichend hoher Druck und eine hochwertige Airlessdüse.

Airlesspistolen werden von Zahlreichen Herstellern angeboten. Die Standard-Airlessdüsen sind in der Regel Hersteller übergreifend voll kompatibel, für Wendedüsen wird ein passender Halter benötigt.

Eine Alternative stellt in vielen Bereichen das luftunterstützte Airless da.